mollicutes

Ephemera Flikka

Veröffentlicht in Uncategorized von mollicutes am 4 Februar, 2010

Raffles Street

Veröffentlicht in Uncategorized von mollicutes am 4 Februar, 2010

2010 2010 2010

Veröffentlicht in Uncategorized von mollicutes am 4 Februar, 2010

Ahriman says Good Night

Veröffentlicht in Uncategorized von mollicutes am 1 Februar, 2010

Tibia (Love & Lust)

Veröffentlicht in Uncategorized von mollicutes am 31 Januar, 2010

Tibia without light
and run
as the forests of trees
as toes do
and swim the toes
go into the red nail polish

Slugs are money
Others, they want to own
and then make a mark
where everybody is

Our blood is beautiful
destroyed
dried
like broken Lego
distributed over the snowy ground

Reveal your sacred parts
Before I give the sin in you
Stop to talk about love
and spread their legs

Kris Lemsalu & Tenzing Barshee

Kris

Veröffentlicht in Uncategorized von mollicutes am 31 Januar, 2010

Lust am Schritt

Veröffentlicht in Uncategorized von mollicutes am 31 Januar, 2010

Amara stand am Rand

Veröffentlicht in Uncategorized von mollicutes am 31 Januar, 2010

View of the Woods

Veröffentlicht in Uncategorized von mollicutes am 22 Januar, 2010

Avant-Fin

Veröffentlicht in Uncategorized von mollicutes am 21 Januar, 2010

Gerade erzählte mir der arabische Mann an der Spüle, dass man mit der Gewissheit leben muss, nach dem Tod, wenn schliesslich alles zu Ende ist, abgerechnet wird und auf das Leben ein Dasein in der ewigen Hölle, oder dem ewigen Himmel folgt. Er sagte das nicht sektiererisch, sondern so, als würde er andächtig über Mädchen reden. Ich zählte die Fehlmenge der Getränke im grossen Kühlschrank. Was glaubst du, fragte er mehrmals, nur das ich darauf mit den Schultern zuckte und lässig über das zwischen den Menschen redete, das wofür ich angeblich lebe. Es wird abgrechnet und gezahlt, wiederholte er und stapelte Kartonschachteln auf einen Metallwagen. Für diese Abrechnung sitzen uns zwei Engel auf den Schultern, der rechts notiert die guten Dinge und der links schreibt sich die schlechten Dinge auf.

Danach stieg ich mit einem der Köche in den Keller. Er zog die Kochmütze aus und ich tat meine Papiere, die Lieferscheine, den Bestellordner, auf einen Karton Taittinger, dann löste ich die Krawatte von meinem Hals und er nahm sie aus meiner Hand, legte sie um den eigenen Kragen und sah mich ernst an. So hat es mir mein Vater in Marokko gezeigt, sagte, er zählte die Schritte, eins, zwei, drei, vier und er zeigte mir wie ich zwei Finger spreizen kann, für den letzten Schritt. Ich beobachtete ihn aufmerksam und dachte daran, wie die Zukunft weniger ungewiss, als die Gegenwart ist.