mollicutes

Bomb Squads & SWAT Teams

Veröffentlicht in Uncategorized von mollicutes am 25 Juni, 2008

KKK

Veröffentlicht in Uncategorized von mollicutes am 25 Juni, 2008

Wir wollen so leben

Veröffentlicht in Uncategorized von mollicutes am 23 Juni, 2008

Am Rand, in der Ecke, neben dem Nike-Spot,
Contemporary Fines Art –

Der Bentley gestohlen,
sagte BB, der Galerist,
macht ja nichts,
war aber eine gute Idee.

Bentley ohne Garage,
das ist aber Unsinn.

Nach dem Fisch,
dem im Aluminium,
MB eine Serviette geschenkt.

JM sagte dann,
also jetzt gleich,
muss ich in ein Auto steigen.

Die Kinder des Henkers,
in Schaukelpferdmanier,
an den Konzeptschnepfen vorbei,
zusammen gezogen,
in den Augen des Richters.

Die Streifen des Geburtstagskinds,
gerade beieinander,
also Partnerlook.

Niemand schien so alleine,
wie abgetrennt,
also kahlgeschoren,
ausgemustert.

Lieber nett,
als grob,
schrie das Chaos,
Disko, Disko!

Korrespondenzschreiben

Veröffentlicht in Uncategorized von mollicutes am 20 Juni, 2008

Das Stadion erstreckte sich unter einem hübschen Himmel. Dazwischen flog eine Kamera, wie von Puppenspieler gezogen, hin und her in der Luft. Um ihn herum waren überall farbig angemalte Sportfans. Sie schrien „Deutschland, Deutschland“. Er rauchte einen Joint. Dann wurden viele Tore erzielt. Die Menschen freuten sich, lagen einander in den Armen. Leider trank er viel zu viel kohlensäurehaltige Getränke, deshalb fühlte er sich total unbeweglich. Die Prophezeiung hatte sich nicht erfüllt. 

Kiss night

Veröffentlicht in Uncategorized von mollicutes am 19 Juni, 2008

Shy little green gremlin awaits the arrival of the dark black mold dwarf together hand in hand they unite suck in what the white little helper fades to do listen to pulsing hearts faster quicker stronger inside gulped when the same strikes you out of nothing the bitter runs out and all the chewed down compounds dissolve into something less dull more colorful shinier brighter whiter ahead are space tombs rocketeering with silk glue deers ridden by skinny asian knights forgotten but all as it should true beauty seems to lie in the future and the past at the same time clouds shatter raindrops drink up swallow down don’t spill any of the leftovers glittering in the gutter down sad lonely uplifting fellows stumbling rocking forth and forth ticking away in these cupboards made of false wood with spy holes all over the place ringing hot assistants climbing away for no pay at all in clothes that are worth more than their lives but all the fame lures them into boned scalped cut at shores long ago deserted lost riddled trapped in a solved mistery tonight arise.

Einsamzeit

Veröffentlicht in Uncategorized von mollicutes am 17 Juni, 2008

In den Ballerinas, sagt sie, sieht man erwachsen aus.
Sie streckt ihre langen Arme.

– Ah, ich kriege Wallungen, es ist so heiss. Ich will ein T-Shirt.
Sie zieht den Kaschmirpullover aus.
Draussen schlägt der Juniregen ans Fenster.

Kinderlächeln

Veröffentlicht in Uncategorized von mollicutes am 13 Juni, 2008

Die Auszeit,
eisern und verdaut,
sie behielt das Vorrecht,
das Gesamte, so wurde es gesagt,
das Recht des Rechtbehaltens.

Die rote Plastikuhr,
in Form eines Roboters,
um das Handgelenk angemacht,
verlor ihre Kraft, die Batterie,
ein altes Modell, obwohl Aussen glänzend,
schien aufzugeben.

Das Geld, sagte er, manchmal ist es,
manchmal aber auch nicht, also ist es,
präsent und greifbar, zur Verfügung.
Zur Zeit, also im Gegensatz,
eben gerade nicht.

Das Buch, es wartet nicht, wird lediglich,
irgendwann gelesen,
egal was es kann,
einer wird bestimmt,
nach und nach,
das Lesen angehen.

Abgeflogen, direkt über New York,
nach Sidney, nach drüben,
für ganze drei Wochen, so lange,
sei der Onkel verreist.

Dann würde er zurückkommen,
also bestimmt.

Unabhängigkeit, eine alberne Sache,
dachte er, als er die Plastikuhr antippte,
die Ziffern aufflackernd, nur kurz,
Bescheid gaben –
ein weiterer Tag,
so schien es,
sei vorbei.

Stiftpapier

Veröffentlicht in Uncategorized von mollicutes am 12 Juni, 2008

Das Entstehen eines Romans,
darauf wies er hin, eine wirrige Sache.
Unbeschreibbar verworren,
hatte er gesagt.

Nach dem einen, dem Ersten,
sei das Zweite u.s.w.
So die Folge, verschachtelt,
nacheinander antretetender Geschehnisse,
im Verlauf einer Handlung,
im Gefecht mit den Sätzen,
hatte er gesagt.

Er erkundigte sich höflich,
ob sie einen Auszug aus seinem Werk,
das bald vollendet werden sollte,
hören wolle. Sie bejahte,
nahm einen Schluck,
aus dem tiefgekühlten Silberbecher.

Daraufhin zog er das Papier auf,
hielt seine Hand auf das untere Ende.
Erst sah er sie an, in die Augen,
schweifte ab durch den Raum.

Er wollte sich räuspern,
doch er kontrollierte den Zwang.
Dann begann er zu sprechen:
Blabla, sagte er.

Schliessend, mit einer Geste,
die sich im Raum verlor,
sprach er noch:
Eine erkleckliche Summe,
also bestimmt,
muss ich noch kürzen.

Tag 0

Veröffentlicht in Uncategorized von mollicutes am 12 Juni, 2008

Löwenkinder

Veröffentlicht in Uncategorized von mollicutes am 10 Juni, 2008

Sie erwachte. Aus dem Sonnenschlaf. Dann rieb sie ihre Arme. Stand auf und ging die Treppe in das Schwimmbad hinein. Auf dem Grund angekommen, ein, zwei Schritte, knickte sie ihre Knie und tauchte kerzengerade mitsamt dem Kopf unter Wasser. Dann kletterte sie wieder aus dem Pool, legte sich in die Sonne und schloss die Augen.