mollicutes

Erkentnisse im Paradies

Veröffentlicht in Uncategorized von mollicutes am 27 Dezember, 2008

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Im Himmel auf Erden bebte es. Die Wolken standen im Epizentrum. Matron las in einem Buch von Gottfried Benn.

In between Christmas

Veröffentlicht in Uncategorized von mollicutes am 27 Dezember, 2008

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Christmas comes easy
At least for me

With my weird
Puzzled family

Gedankenkrieg

Veröffentlicht in Uncategorized von mollicutes am 18 Dezember, 2008

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Ich habe eins, sagte sie, ein schweres Gehirn. Sie hielt eine Hand vor die Stirn.
Dann könen wir uns austauschen, dachte er und bestellte ihr noch ein weiteres Getränk.
Über ihren Köpfen sass ein dicke Rauchwolke

Ein Gehirn
Zwei zusammen
Kommunikation

Karma ist eine Lüge

Veröffentlicht in Uncategorized von mollicutes am 8 Dezember, 2008

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Der Prophet tippte die Asche in eine angedrückte Dose Coca Cola und als die Spitze der Zigarette den Dosenrand berührte, begann das Aluminium laut zu scheppern. Das Licht schien einfach und brach über verschiedene Ecken. An der verstrebten Fensterfront leuchtete ein Spiegelspiel und es drehte sich und machte Figuren. Er fühlte sich unbedarft und er dachte, vielleicht sollte er aufhören zu liegen und sich dem Wachsein widmen. Der Prophet stand auf, wie ein anderer sich zum Schlafen legt.

Es umhüllte ihn viel dicke Luft und er hatte Mühe klar zu sehen. Es bildete sich eine dickhäutige Hülle. Erinnerungen mischten unter die Gedanken und daraus entstand eine dicke Wand. Eine Mauer aus feuchten Kieselsteinen. Dieser Unterbruch lotste in zwei Richtungen. Gerade deswegen waren die Verhältnisse durcheinander gebracht und das Vergangene drängte störend ins Jetzt.

Er erinnerte sich, wie er früher barfuss auf diesen Strassen ging. Es zog sich alles vor seinen Augen, die geschlossen waren, eng zusammen. Gerade als das Morgenlicht auf den zerhackten Asphalt traf und sich darauf spiegelte. Der Prophet begann seinen Tag, wie jeden anderen auch. Seine Füsse berührten nacheinander den Straßenbelag. Die Hornschicht tupfte den schleimigen Teer. Zwischen den Zehen klebte etwas Khakifrucht. Er klopfte die Hände auf seine Oberschenkel; zog den verzierten Stoff beiseite und betrat das Haus, den Raum. Es war mittelheiss und es roch nach tagelang gekochtem Suppenfleisch.

Über Piranhas

Veröffentlicht in Uncategorized von mollicutes am 8 Dezember, 2008

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Sie sprach, als wäre es etwas Unanständiges und als wäre sie nun bereit dazu zu stehen. Pine öffnete seine Hand. Eve entschuldigte sich und drückte Tasten auf ihrem Mobiltelefon, als sie das Badezimmer betrat. Pine blickte auf die Hand. Eine kleine Tablette sass auf der Innenseite. Er sah auf seine Uhr an der anderen Hand und die Besucher verliessen die Klinik. Er schüttelte die Uhr, um den Bewegungsautomat arbeiten zu lassen. Zwei Linien machten eine Klammer, wenn er die Finger schloss, dann verschwand die Tablette hinter seinen Fingern. Er öffnete sie wieder und las den Aufdruck. Neben dem Namen des Präparats stand die Zahl 50. Er bemerkte, dass sein Kopf etwas wärmer wurde. Die Zahl schien wichtiger, als die Bezeichnung. Es bedeutete das 50 Milligramm des Wirkstoffes darin enthalten waren. Sie sah mickrig aus. Die Farbe erinnerte ihn an einen Buntstift, dieselbe Farbe, mit der Pine früher die Haut von Menschen gemalt hatte. Irgendein Lila. Pine roch die Tablette. Sie hatte keinen Geruch. Seine Finger rochen nach Eukalyptus. Nach Badesalz. Er tastete die Wölbung der Tablette ab und hörte, dass Eve aus dem Badezimmer gekommen sein musste. Er hörte, wie sie ihre Hände auf den Jeans abstreifte. Etwas Kaltes zog über seine Schultern und die Tablette lag auf der Innenseite seiner Hand. Er dachte an eine Rettungsfolter. In Form von Selbstgeisselung. Um die in seinem Kopf gestritten werden musste. Er wollte die Genesung seines Geistes erzwingen, in dem er sich selbst strafte. Er schluckte die Medizin. Iss eine Litschi, sagte Eve und ihre Stimme klang, als wäre sie abgelenkt. Sie stand in der anderen Ecke des Zimmers. Zwischen ihnen stand sein Bett. Die weissen Laken machten Falten. Pine nahm die Frucht und betrachtete die Haut. Die Farbe erinnerte ihn an Blut. Das führte seine Gedanken zu dem Hamburgerfleisch. Die Kantine in der Psychiatrischen Universitätsklinik war eine tägliche Herausforderung für Pine.  Das Fleisch war stellenweise roh gewesen und das Blut hatte sich auf dem Teller gesammelt. Die Pommes Frites hatten sich mit dem ganzen Saft voll gesogen. Er rieb die Oberfläche der Litschi. Sein Fingernagel brach ein Loch in die Schale und der Fruchtsaft trat heraus. Bitte besuche mich nicht, sagte Pine und führte die Litschi an seinen Mund und roch daran.